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Zertifizierung von Nilans Gerät ist laut Passivhaus-Experten ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

28-03-2011 | Der Gründer des Passivhauskonzepts überreichte Nilan am 19. März offiziell das neu erworbene Passivhaus-Zertifikat. Mit diesem Zertifikat wurde Nilan feierlich in den Kreis der Verfechter des Baus von Passivhäusern aufgenommen.

Von der Zertifizierung zu den Zukunftsaussichten der Passivhaus-Branche

Nilans Kompaktgerät, die Lüftungs- und Wärmerückgewinnungslösung Compact P, erhielt im November letzten Jahres für seine hohe Effizienz das Passivhaus-Zertifikat. Am Freitag, dem 19. März 2011, empfing Nilan-Exportdirektor Peter Sønderskov, das offizielle, vom deutschen Passivhaus Institut (PHI) ausgestellte Zertifikat aus den Händen von Wolfgang Feist, dem Gründer des Passivhaus-Konzepts und Leiter dieser Richtung gebenden Branchen-Institution. Aus diesem Anlass entspann sich ein mehrstündiger Dialog über die Zukunftsperspektiven und die Herausforderungen, denen sich die Passivhaus-Branche gegenüber sieht.

- Wir sind seit mehr als 30 Jahren Anbieter und Ideengeber für den Niedrigenergiebausektor. In diesen Bahnen zu denken, ist daher für uns nicht neu. Doch dies in Zusammenarbeit mit einem so großen Akteur wie dem PHI zu tun, eröffnet natürlich völlig neue Möglichkeiten, nicht zuletzt, um die Entwicklung in der Branche beeinflussen zu können, erklärt Peter Sønderskov.

Die Industrie muss mit ins Boot

Momentan stellt sich die Lage so dar, dass die Gesetze in vielen Ländern dem allgemeinen Umweltschutzgedanken hinterherhinken. Gleichzeitig besteht die falsche Vorstellung, dass Passivhäuser eine viel zu teure Investition sind. Wolfgang Feist zeigte daher großes Interesse am Ausbau des Dialogs zwischen PHI und Nilan sowie mit anderen Unternehmen der Branche, deren Existenzberechtigung darauf beruht, energiefreundliche Produkte zu schaffen, mit denen sich die zukünftige Entwicklung besser prägen lässt.

Die Zertifizierung schafft somit den Nährboden für eine fruchtbare Zusammenarbeit, die dazu beitragen soll, den Weg für umweltfreundliches Wohnen zu ebnen. Ein möglicher Ansatzpunkt wäre die Optimierung der Produktion auf Seiten der Industrie und die Entwicklung installationsfreundlicher Lösungen, durch die die Geräte letzten Endes bedeutend kostengünstiger und damit attraktiver werden.

Frischluft hat viele Namen

Es muss sich allgemein die Erkenntnis durchsetzen, dass sich Passivhäuser zum selben Preis wie ein gewöhnlicher Qualitätsbau errichten lassen.

Dabei ist der Preis nur von untergeordneter Bedeutung, wenn Bauherren die Errichtung eines Passivhauses entweder auf Grund zu lascher gesetzlicher Auflagen oder auf Grund falscher Vorstellungen von den tatsächlichen Kosten im Vergleich zum Einsparpotenzial gar nicht erst erwägen. Hier muss frischer Wind in den verstaubten Bausektor geblasen werden, und zwar durch intensiven Austausch und gegenseitige Unterstützung zwischen allen betroffenen Parteien, zu denen auch die Behörden zählen - eine Aufgabe, die für Nilan nicht ganz neu ist.

Wolfgang Feist (links) und Peter Sønderskov vor dem zertifizierten Gerät auf der ISH, der weltgrößten Fachmesse für energieoptimiertes Bauen, die den passenden Rahmen für die Überreichung des Zertifikats bildete.

Wolfgang Feist (links) und Peter Sønderskov vor dem zertifizierten Gerät auf der ISH, der weltgrößten Fachmesse für energieoptimiertes Bauen, die den passenden Rahmen für die Überreichung des Zertifikats bildete. 

 



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